Umwelt-Info

Daten zum Klimawandel

Seit 1900 ist in Deutschland ein linearer Erwärmungstrend erkennbar.

Die Erwärmung von 1o C liegt über dem global beobachteten Wert von 0,7o C (IPCC 2007).

Der Erwärmungstrend hebt sich von der Variabilität zwischen den Jahren ab:

Die wärmsten Sommer wurden 2003 (Hitzerekord), 1947, 1992/94 und 1983 verzeichnet, die kühlsten 1913, 1916, 1907 und 1956.

 

Die wärmsten Winter – bezogen auf die Januar-Temperaturen – wurden 2007, 1990, 1975 und 1998 festgestellt, die kältesten gab es 1963, 1929, 1940 und 1947.

Regional ergeben sich signifikante Unterschiede.

So war die Erwärmung im Südwesten Deutschlands besonders stark.

 

Die Niederschlag-Jahressumme für das Flächenmittel Deutschland ist zwischen 1901 und 2007 von ca. 735 mm auf ca. 800 mm gestiegen. Dabei ist eine leichte Abnahme im Sommer (1951-2000 bis –16%) und ein deutlicher Anstieg im Winter zu verzeichnen (1901-2000 fast 20%, 1971-2000 ca. 34%).

 

Im Hinblick auf die Niederschläge ergibt sich ein deutlicher Unterschied zwischen dem Westen/Südwesten mit teils kräftigen Zunahmen und dem Nordosten mit Abnahmen im Sommer und Herbst sowie wenig Änderung im Winter und Frühling

(Schönwiese und Janoschitz 2008, Ber. IfAU Uni Frankfurt/M 4, 1.901-2.000).